Die Auswahl des Browsers: Eine wichtige Entscheidung

Bild browser Vergleich

Im Bereich der Browser bestehen große Unterschiede in Bezug auf die Sicherheit und den Funktionsumfang. Die Software bildet die Schnittstelle zwischen Deinem Computer und dem Internet. Sollten Sicherheitsrisiken auftreten, so muss der Browser angemessen reagieren. Zwar ist ein Anti-Viren-Programm unumgänglich, an den Browser werden dennoch große Anforderungen gestellt. Enthält er Sicherheitslücken, sind Deine Daten und die Funktionsfähigkeit Deines Computers in Gefahr. Neben der Sicherheit ist auch die Schnelligkeit ein wichtiger Faktor. Die Webseiten müssen problemlos und zuverlässig aufgerufen werden. Bilder müssen ebenso wie Text zügig und vollständig aufgebaut werden. Die Leistung der Browser kann daher über die Aufrufzeiten von Webseiten miteinander verglichen werden. Als dritten wichtigen Faktor bei der Auswahl der Software kann man den Komfort nennen. Die Bedienung muss einfach sein und es müssen alle notwendigen Funktionen bereit stehen. Wir stellen Dir sieben verschiedene Browser vor und geben Dir Tipps bezüglich der Auswahl.

Die beliebtesten Browser in Deutschland

Mit rund 30 Prozent Nutzeranteil liegt Mozilla Firefox auf Platz 1 unter den Browsern, knapp gefolgt von Google Chrome. Der Internet Explorer wird nur noch von circa jedem sechsten Anwender genutzt. Safari ist auf 10 Prozent der Computer der primäre Browser. Weniger beliebt sind Opera und Edge, die von rund 2 bis 3 Prozent der Nutzer installiert werden. Allerdings wird Edge eine aufstrebende Rolle zuteil: Es handelt sich um den Standard-Browser in Windows 10. Er soll den bekannten Internet Explorer ersetzen. Mit zunehmender Verbreitung von Windows 10 wird sicherlich auch die Nutzerzahl von Edge ansteigen. Nicht nur Microsoft ist in der Entwicklung neuer Browser tätig. Immer mehr Browser erscheinen auf dem Markt, wie beispielsweise Vivaldi und Maxthon.

Muss ich mich für nur einen Browser entscheiden?

Bild Internet surfen

Man kann auch mit mehreren Browsern parallel arbeiten.

Die meisten User haben einen oder zwei Browser auf dem Computer installiert. Sie arbeiten mit ihrem bevorzugten Browser, weichen jedoch in Einzelfällen auf den zweiten Browser aus. Im Internet laufen nicht alle Dienste mit jedem Browser. So kann es vorkommen, dass Filme nicht heruntergeladen werden können, das Einloggen auf einem Account nicht möglich ist oder Computerspiele nicht einwandfrei funktionieren. Die Probleme können verschiedene Ursachen haben, eine Möglichkeit ist die fehlende Kompatibilität zum verwendeten Browser. Du kannst auf Deinem Computer mehrere Browser installieren und dich spontan für einen der Browser entscheiden. Verwendest Du ein Betriebssystem von Microsoft, so ist der Internet Explorer oftmals bereits vorinstalliert. Er kann auf dem Computer verbleiben, selbst wenn Du Dir einen weiteren Browser aus dem Internet herunterlädst.

Der Standard bei den Browsern: Er wird von allen gängigen Modellen erfüllt

In unserem Beitrag beschäftigen wir uns vor allem mit sieben bekannten Browsern:

– Internet Explorer
– Edge
– Mozilla Firefox
– Google Chrome
– Vivaldi
– Maxthon
– Safari

Sie alle zeichnen sich, wie die meisten Browser, durch einen hohen Bedienkomfort aus. In den letzten Jahren ist das Tabbed Browsing zum Standard geworden. Was bis vor kurzem noch großen Anbietern vorbehalten gewesen war, wurde nun von den meisten Herstellern in den Funktionsumfang integriert. Die Funktion ermöglicht es Dir, mehrere Webseiten gleichzeitig in einem Fenster zu öffnen. Über die Reiter wählst Du die jeweils gewünschte Seite aus. Die oben genannten Browser erlauben außerdem das zeitgleiche Öffnen von mehreren Fenstern. Das intelligente Eingabefeld ist ebenfalls bereits Standard geworden. Du trägst nicht nur Webadressen ein sondern kannst auch Suchbegriffe direkt in die Zeile eingeben. Die Software liefert Vorschläge, die mittels einfachem Klicken angenommen werden können. Ein zusätzliches Suchfeld ist nicht bei allen Browsern vorhanden. Unter anderem bieten Maxthon, Vivaldi und Firefox diese Option an.

Die verschiedenen Browser im Vergleich

Mit welchem Browser man am liebsten arbeitet, bleibt jedem selbst überlassen.

Mit welchem Browser man am liebsten arbeitet, bleibt jedem selbst überlassen.

Ein wichtiger Punkt beim Vergleich von Browsern sind die Downloads. Firefox weist in diesem Bereich besonders vorteilhafte Eigenschaften auf: Du kannst den Download bei Bedarf anhalten, fortsetzen und abbrechen. Du legst einen Standort für die Speicherung fest, kannst dich aber auch bei jedem Download neu entscheiden. Zeitgeplante Downloads sind jedoch nicht möglich. Diese Option ist bei den vorgestellten Browsern nur beim Maxthon möglich. Browser stellen die Webseiten dar und müssen daher auch optisch überzeugen können. Firefox, Chrome und Internet Explorer verfügen über eine klassische Bedienoberfläche mit wenigen Überraschungen. Eine Besonderheit weisen hierbei Chrome und Firefox auf: Dank verschiedener Design-Vorlagen kann die Optik verändert werden.

Die Möglichkeiten reichen von der Variation verschiedener Farbnuancen bis hin zur Integration von neuen Symbolen. Vivaldi hingegen ist diesem Punkt eingeschränkter in den Möglichkeiten: Du kannst nur zwischen einem dunklen und einem hellen Farbschema wählen. Maxthon hält ein kleines Sortiment an Design-Varianten bereit. Unter Edge kann das Standard-Design nicht geändert werden. In Bezug auf die Schnelligkeit entscheiden die aufgerufenen Webseiten über die tatsächliche Geschwindigkeit. Die drei großen Browser Google Chrome, Internet Explorer und Mozilla Firefox liefern sich in diesem Punkt ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Opera liefert ebenfalls sehr gute Werte und kann daher in Bezug auf die Schnelligkeit empfohlen werden.

Die Sicherheit bei den Browsern

Um Angriffe, Viren und andere schadhafte Aktionen zu vermeiden, musst Du Deinen Computer rundum schützen. In Bezug auf die Sicherheit weisen Opera und Maxthon besonders gute Werte auf. Firefox gilt ebenfalls als sicher, leider fehlt ihm die Anti-Tracking-Funktion. Sie verhindert, dass Informationen über die von Dir besuchten Webseiten sowie Deine Nutzerdaten weitergegeben werden. Alle vorgestellten Browser verfügen über eine Malware-Erkennung. Werden Bedrohungen erkannt, wirst Du vom Browser gewarnt. Allerdings musst Du aufpassen, dass Du diese Schutzfunktion nicht versehentlich ausschaltest. Der Internet Explorer erlaubt keine vollständige Deaktivierung dieser Sicherheitsfunktion. Es ist jedoch möglich und sinnvoll, den Malware-Schutz für vorübergehend für eine einzelne Seite auszuschalten. Ist Dir die Seite bekannt und wurde sie versehentlich als gefährlich eingestuft, kannst Du sie dennoch aufrufen. Diese Möglichkeit besteht bei allen betrachteten Browsern.

Welchen Browser soll ich auswählen?

Es ist sinnvoll, in jedem Fall einen der drei großen Browser (Mozilla Firefox, Google Chrom oder Internet Explorer) zu installieren. Im Falle von Microsoft 10 ist kein Internet Explorer sondern Edge vorhanden. Am besten entscheidest Du Dich für zwei Browser und testest diese aus. Sollte sich eine Webseite nicht öffnen lassen oder bestehen Probleme mit einer Anwendung, hast Du die Möglichkeit, den Browser zu wechseln. Da Opera gute Ergebnisse liefert, ist der Browser bestens als Zweit-Browser geeignet. Einen eindeutigen Favoriten bei den Browsern gibt es nicht, da alle Produkte Vorteile und Schwachstellen aufweisen. Vergleicht man die Geschwindigkeit nach unterschiedlichen Benchmark-Varianten, dann liegt Chrome sehr oft vorne. Da er zudem gute Sicherheitswerte und einen hohen Bedienkomfort aufweist, handelt es sich um einen besonders empfehlenswerten Browser.

 

Bildquellen:

Bild 1: © pixabay.com / isromar

Bild 2: © pixabay.com / FirmBee

Bild 3: © pixabay.com /Kaboompics

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One Response to Die Auswahl des Browsers: Eine wichtige Entscheidung

  1. reinda sagt:

    ja das war schon immer so eine Fragen. Ja die Idee zwei zu nutzen ist gut wenn man denn noch den Thor Browser als dritte alternative dazu nimmt ist alles gut. Danke für deine Tipps!

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