Auto Tuning

autotuningAuto Tuning ist besonders bei der jüngeren Generation heiß begehrt. Doch Vorsicht – nicht alles, was toll aussieht, ist auch in Deutschland erlaubt. Viele Tuningteile besitzen keine ABE (allgemeine Betriebserlaubnis) und sind somit in Deutschland verboten. Bauen Sie solche Teile dennoch ein, kann der Wagen zwangsweise stillgelegt werden. Weiterhin wird bei einem Unfall der Versicherungsschutz versagt werden.

 

Auto Tuning – Was ist das eigentlich?

Mit Hilfe von Zusatzteilen wie beispielsweise Seitenschweller oder Spoiler können Sie Ihr Fahrzeug optisch verändern. Das Tuning beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Karosse Ihres Fahrzeugs.
Das Auto Tuning umfasst insgesamt vier Teile

– die Karosse
– der Motor
– das Fahrwerk
– das Innentuning

Hierbei spricht man dann von einem sogenannten Voll-Tuning. Einige Firmen haben sich auf das tunen von Kraftfahrzeugen spezialisiert und vertreiben ihre Produkte im Internet oder in Filialen. Auch einige Vertragshändler und freie Werkstätten verfügen über entsprechendes Zubehör.

Tuning-Möglichkeiten bei einer Karosse

Beim TÜV kann nachgefragt werden, welche Tuning-Methoden erlaubt sind

Beim TÜV kann nachgefragt werden, welche Tuning-Methoden erlaubt sind

Bei der Karosse haben Sie zahlreiche Möglichkeiten, das Aussehen des Fahrzeugs zu optimieren. So lassen sich beispielsweise in der Motorhaube sogenannte Luftschlitze einbauen. Hier werden je nach Größe mit einer Metallsäge entsprechende Stücke aus der Motorhaube entfernt und stattdessen Luftschlitze eingesetzt. Diese Art von Tuning muss in aller Regel nicht vom TÜV eingetragen werden und enthalten bereits beim Kauf eine ABE. Ein weiteres Beispiel sind Heckspoiler oder Flügel, die hinten am Fahrzeug angebracht werden. Hier ist allerdings darauf zu achten, ob diese in Deutschland erlaubt sind. Dies können Sie beispielsweise der Verpackung entnehmen. Sollten Sie hier unsicher sein, können Sie sich jederzeit an den TÜV wenden. Bestimmte Modelle müssen in Ihrem Fahrzeugschein eingetragen werden. Weitere Beispiele für ein Auto Tuning im Bereich Karosserie sind Seitenschweller, Schiebedächer oder eine Verbreiterung der Radkästen – also alles, was mit der Karosserie zu tun hat.

Das Auto Tuning für den Motor

Der Motor eines Autos lässt sich heute beliebig tunen

Motoren können mittels Chip-Tuning aufgemotzt werden

Das Motor-Tuning an sich ist ein sehr heikles Thema. Hier achtet der TÜV besonders darauf, dass alle Vorschriften eingehalten werden. Das Tuning des Motors dient meist dazu, die Leistung und Geschwindigkeit zu erhöhen. Hier eignet sich beispielsweise das sogenannte Chip-Tuning. Hier werden Elemente der Motorelektronik ausgetauscht oder hinzugefügt. Eine weitere beliebte Art des Tuning ist das verchromen des Motors. Hier müssen Sie nichts beachten. Das Verchromen des Motors ist gestattet.

Das Fahrwerk-Tuning

Hier spricht man vom sogenannten „tiefer legen“ des Fahrzeugs. Dies bedeutet, dass Stoßdämpfer und Federn des Fahrzeugs ausgetauscht werden. Dadurch erreicht man, dass Fahrzeug und Fahrzeugboden tiefer auf der Straße liegen. Auch hier achtet der TÜV penibel auf Einhaltung der Vorschriften, die von Fahrzeug zu Fahrzeug jedoch variieren können. Ein neues Fahrwerk sollten Sie immer in Fachwerkstätten kaufen.

Das Innenraum-Tuning

Beim Tuning des Innenraums spricht man beispielsweise vom Austausch der Sitze und dem Austausch der Sicherheitsgurte. Ebenso gehört der Austausch der Armaturen zum Tuning – also alles, was zum Inneren des Fahrzeugs gehört. Achten Sie hier besonders bei Sitzen und Gurten darauf, dass diese für den Straßenverkehr zugelassen sind.

Was Sie beim tunen beachten sollten

Wer ohne Genehmigung Autoteile einbaut, kann mit saftigen  Strafen rechnen

Viele Tuning-Teile sind in Deutschland nicht erlaubt

Auto Tuning ist eine facettenreiche Angelegenheit. Viele der vertriebenen Teile auf dem deutschen Markt sind nicht gestattet. Bauen Sie die Teile dennoch ein, müssen Sie mit erheblichen Strafen rechnen. Dies kann teilweise sogar soweit führen, dass der Wagen bei einer Kontrolle an Ort und Stelle durch die Polizei stillgelegt werden kann. Die damit verbundenen Kosten haben Sie zu tragen.

Ein verbotenes Auto Tuning zieht grundsätzlich ein Bußgeld nach sich. Es kann jedoch bis hin zur endgültigen Versagung der Betriebserlaubnis des Fahrzeugs führen. Dies bedeutet, dass Ihr Auto dann nicht mehr angemeldet werden kann; dies so lange nicht, bis das Fahrzeug wieder in den Ursprungszustand versetzt wurde. Das Bußgeld kann im Übrigen mehrere Hundert Euro betragen. Ebenso können für ein falsches Auto Tuning Punkte in die Verkehrssünderdatei auferlegt werden. In besonders schlimmen Fällen kann auch ein Fahrverbot drohen.

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