VW e-Up – rein elektrisch

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Der rein elektrisch angetriebene Volkswagen e-Up wurde als Konzeptfahrzeug erstmals im Jahr 2009 vorgestellt. Unmittelbar vor Serienstart testet der Fahrzeugbauer in Berlin, ob der Kleinstwagen alltagstauglich ist. Ein neuartiges Energiekonzept soll in Zukunft dafür sorgen, dass der e-Up zur Stromgewinnung genutzt wird.

VW will die Markteinführung 2013 umsetzen

Der Volkswagenkonzern hat als Markteinführung das Jahr 2013 genannt. Da genaue Verkaufspreise und Testfahrten momentan noch ausstehen, ist weiterhin auf Firmennews zu achten. Obwohl der VW e-Up jedoch optisch kaum Unterschiede zum herkömmlichen Up aufweist, ist er mit knapp über 1 Tonne Leergewicht geringfügig kleiner als ein Serien-Up. Da ein Lithium-Ionen-Akku direkt unter den Sitzen verborgen liegt, wird die Rückbank beim Serienstart voraussichtlich nicht für zwei Erwachsene ausreichen. Die verbaute 18 kWh Batterie hat jedoch den Vorteil, dass der Kofferraum mit bis zu 85 Litern nach wie vor üppig wirkt. Die Energie für Klima und Radio soll von Solarzellen auf dem Dach kommen.

Die Besonderheiten des VW e-Up im Überblick

Während die ersten Volkswagen Up bereits auf dem Gebrauchtwagenmarkt eine gute Figur machen, hat sich die Markteinführung des e-Up bislang verzögert. Das innovative Stadtauto soll jedoch mit zukunftsweisenden Technologien ausgestattet sein. Dazu untersucht Volkswagen derzeit, ob der VW e-Up schon bald Teil des Stromnetzes werden könnte. Die besondere Idee dahinter nennt sich Schwarmkonzept – in der Automobilbranche auch unter dem Kürzel INEES bekannt. Mit einer eigenen Solarzelle auf dem Dach soll der VW e-Up den grünen Strommarkt als eigenständiger Energiespeicher beeinflussen. Kommt es hier zu unregelmäßigen Stromproduktionen, sollen Schwärme von e-Up das Netz wieder ausgleichen. Die Auswirkungen auf die rund 240 Kilogramm schwere Batterie werden noch untersucht.

Was unterscheidet den VW e-Up von der Konkurrenz?

Der 40 kW-Motor wird durch Solarzellen unterstützt und soll den e-Up bis zu 150 Kilometer ohne Aufladung an einer Steckdose antreiben. In unter 4 Sekunden erreicht der Kleinstwagen dabei eine beachtliche Geschwindigkeit von rund 50 km/h. Ganz wie der elektrisch angetriebene VW Golf ist auch der e-Up hauptsächlich für Einsätze in der Stadt konzipiert worden. Der Fahrzeughersteller rechnet daher mit einer großen Flotte an e-Ups, die besonders in Großstädten für eine Entlastung sorgen sollen. Beobachter gehen davon aus, dass VW den e-Up auch in umweltbelasteten Märkten außerhalb Europas vorstellen will. Mit dem Combined Charging System wäre der Stadtflitzer in einer halben Stunde zu 80 – 90 % aufgeladen und erneut fahrbereit. Entscheidend für den Erfolg des Stadtautos wird jedoch der Einführungspreis sein.

Bildquelle: © jp26jp/pixabay.com

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