Salami Aleikum

Furchtlose, übertriebene Komödie ohne Tiefgang Mehr Kontrast geht nicht……

Das könnten die Worte sein die man höhrt wenn man das Kino betritt und die Leute einem aus der Vorstellung davor entgegenkommen.

Der neue Film von Ali Samadi Ahadi entführt die Zuschauer in eine Welt die in punkto Geschmack und Kuriosität seines gleichen sucht.

Der 20 jährige Mohsen ( gespielt von Navid Akhavan) wohnt immer noch bei seinen Eltern und arbeitet in der Kölner Familienmetzgerei seines Vaters, und leidet unter dem Problem kein Blut sehen zu können, was seine Arbeit natürlich erschwert er sich aber dennoch in dieser Welt zurechtfindet.

Wenn Ihm diese Welt aber zu viel wird schlüpft er einfach in seine andere, die er sich aus Tagträumerein geschaffen hat, und in der er so leben und walten kann wie er es will. Und wenn grade keine Zeit dafür sein sollte, oder er in dieser Welt auch nicht das findet was er sucht, sucht er Trost beim stricken..(ja sie haben richtig gelesen er strickt, und er strickt sehr viel 😉 ). Doch eines Tages gerät diese Welt die er (er)lebt ins wanken als er irgendwo in der damaligen Ostdeutschen Pampa in einem kleinen Dorf mit einer Autopanne endet, dessen Bewohner ohnehin schon eigenwillig und missmutig sind, aber das sich ein „Ausländischer“ dahin verirrt ist von nun an das Tagesgespräch und den Bewohnern ein Dorn im Auge.

In diesem Momement trifft Mohsen seine Traumfrau ; Ana (gespielt von Anna Böger), die ihm vom ersten Moment an nicht mehr aus dem Kopf geht und er sich jeden Tag aufs neue ihr versucht zu nähern, was aber durch Anna´s Vater (…herrlich gespielt von Wolfgang Stumph alias „Stubbe“) immer wieder verhindert wird.

Mohsen sieht nur eine Chance, er muss so tun als wäre er der Textilhändler auf den das Dorf schon immer gewartet hat um den ehemaligen VEB „Textile Freuden“ wieder zu altem Glanz zu verschaffen und den Einwohnern eine perspektive zu verschaffen getreu dem Motto “ Vorwärts immer…..Rückwärts nimmer..*sie errinern sich? 🙂 …)

In den darauffolgenden Tagen verstrickt sich Mohsen immer mehr in sein gespinnst aus Lügen, falsch erweckter Hoffnung und Irrtümer, immer auf der Suche das er das „irgendwie deichseln“ könne………

….bis eines Tages der Väterliche Mercedes vor der Tür steht, und das Unheil seinen Lauf nimmt.

Fazit:

– Dieser Film ist mal wieder richtig nach meinem Geschmack , und man kommt aus dem Lachen und schmunzeln einfach nicht mehr heraus. Es ist natürlich auch ein Film der das eingefleischte Leben alter Dörfer in tiefen Provinzen der ehemaligen DDR zeigt und was damals alles so „in“ war und was nicht.

Ob der gute seine Anna bekommt?, und wird Mohsen nun wirklich der strickende Schlachter?, bekommt die DDR ihren guten alten „Honi-Pullover“ wieder?….all die Antworten findet Ihr im Kino wenn es heist:

„Salami Aleikum“ oder wie der Pullover in die Hose kommt!“

Jetzt in allen grösseren Kinos!

so long euer Coolcat

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