PC selbst zusammenbauen

FxJ_wikicommons_693px-Cooler_FxJNicht alles, was die herkömmlichen, fertigen PCs aus dem Handel mitbringen, wird auch von Ihnen benötigt, andere Komponenten, die Sie wünschn, sind jedoch nicht enthalten. So etwas ist ärgerlich, kann aber durchaus umgangen werden, wenn Sie Ihren PC selbst zusammenbauen und so hierbei die volle Kontrolle über die Zusammensetzung behalten. Zudem macht es Spaß, den PC so zusammenzusetzen, dass er für Sie sinnvoll wird und Geld kann hierbei sogar auch noch gespart werden.


 
 

Einen PC selbst zusammenbauen, das sind die Vorteile

Es gibt viele Vorteile, warum Sie Ihren PC selbst zusammenbauen sollten. Denn hierdurch haben Sie wirklich nur die Komponenten in Ihrem PC, die Sie auch für Ihre Arbeit und/oder Spiel und Spaß benötigen. Und keiner muss sich scheuen und Angst haben, dass er diese Arbeit nicht selbst hinbekommt, denn mit der richtigen Anleitung ist es ganz einfach. Zum Aufbau gibt es viele praktische Anleitungen im Netz, die Sie mit etwas googeln auch schnell finden. Etwas falsch machen können Sie hier in der Regel nicht. Meist passen die benötigten Kabel sowieso nur in einen bestimmten Anschluss, das Mainboard wird eh mit einer Anleitung geliefert. Die verschiedenen Komponenten können Sie sich ebenfalls im Netz von den verschiedenen Anbietern bestellen. Setzen Sie lieber auf eine persönliche Beratung in einem entsprechenden Computerfachhandel, in dem Ihnen gerne weitergeholfen wird. Und ganz wichtig ist, dass Sie kein Technikexperte sein müssen, um Ihren PC selbst zusammenbauen zu können. Bedenken Sie jedoch, dass der Kauf der Komponenten in einem ausgesuchten Handel etwas teurer ausfallen könnte, als wenn Sie diese im Netz bei den verschiedenen Anbietern bestellen.

Warum ein selbst gebauter PC billiger und besser für Sie persönlich ist

Sie können die benötigten Komponenten so zusammenstellen, wie diese für Sie persönlich ganz genau passen. Aber das ist nicht der einzige Vorteil, denn ein selbst gebauter PC ist meist billiger, als ein fertig gekaufter. So sind in einem solchen kompletten Rechner von der Stange zwar viele von Ihnen benötigten Komponenten bereits vorhanden, doch nicht immer reichen diese für Ihre persönlichen Bedürfnisse auch aus. Hinzu kommt, dass im Preis dieser von der Industrie hergestellten PCs Arbeitsstunden für den Zusammenbau, eine Windows-Version, Garantiekosten und eine Gewinnspanne für den jeweiligen Verkäufer enthalten sind. Diese Kosten können Sie sich alle sparen, wenn Sie Ihren PC selbst zusammenbauen. Hinzu kommt eine weitere Ersparnis, wenn Sie Komponenten wie die Festplatte oder ein Blueray-DVD-Laufwerk aus ihrem alten PC wieder verwenden. Ein selbst zusammengestellter und zusammengebauter PC befindet sich in einem Euro-Bereich von 500,00 bis 1.500,00 je nachdem, welche Komponenten gewählt werden und ob hier bereits vorhandene aus einem alten PC weiter genutzt werden können. Um jedoch immer die billigsten Komponenten zu finden, die eventuell auch ohne Lieferkosten zu Ihnen nach Hause kommen, müssen Sie jedoch im Netz ein wenig suchen. Doch diese Arbeit lohnt sich auf jeden Fall.

Die notwenigen Vorarbeiten

Bild PC selbst zusammenbauen

Der Arbeitsspeicher gehört zu den Hauptkomponenten

Um Ihren PC selbst zusammen zu bauen benötigen Sie einen großen und vor allem auch hellen Arbeitsplatz. Sinnvoll ist es, wenn Sie sich vor Arbeitsbeginn bereits alle benötigten Arbeitsmaterialien zurecht legen. Der Arbeitsplatz sollte auch glatt sein, auf einem Teppich sollten Sie die verschiedenen benötigten Komponenten nicht legen oder gar zusammenschrauben. Denn hierbei können sich diese auf den Teppichfasern statisch aufladen und hierdurch im schlimmsten Fall einen Schaden nehmen. Eine glatte Unterlage, zum Beispiel auch aus Holz oder PVD ist hier durchaus empfehlenswerter. Gerne können Sie Ihren Arbeitsplatz aber auch mit alten Zeitschriften auslegen, die den gleichen Effekt erzielen. Damit auch Sie selbst nicht zum Leiter werden, besorgen Sie sich vorab ein Statikschutzarmband, dieses wird auch in den Fabriken verwendet, die die PCs zusammenbauen. So haben Sie die Gewissheit, dass sich Ihre PC Komponenten nicht auch durch Sie statisch aufladen könnten. Es hilft aber auch, wenn Sie vor Arbeitsbeginn die Heizung anfassen, so entladen Sie sich statisch in den Boden, die Komponenten werden hiervon sodann nicht mehr berührt.

Beim Kauf der Komponenten beraten lassen

Bild PC selbst zusammenbauen

Beim Kauf der Festplatte sollten Sie auf den gelieferten Speicher achten

Bevor Sie sich für die verschiedenen Komponenten, das Gehäuse, die Grafikkarten sowie das Mainboardentscheiden, sollten Sie sich über die Verträglichkeit im Handel beraten lassen. Daher ist es meist auch sinnvoll, alles vom selben Hersteller anzuschaffen, so gibt sich die Gewissheit einer gewissen Harmonie, zum Beispiel bei der Positionierung der verschiedenen Anschlüsse. Aber auch von verschiedenen Anbietern gemischte Komponenten können zusammenpassen. Gleichen Sie hier die Anleitungen der verschiedenen Komponenten miteinander ab, so haben Sie weniger Arbeit und alles passt von vorneherein. Für den Zusammenbau eines PCs benötigen Sie folgende Sachen:
ProzessorKühlerGehäuseArbeitsspeicherNetzteil–  MainboardStromkabelDatenkabelFrontKabelGrafikkartenSoundkarteoptische LaufwerkeFestplatteBlueray oder DVD Laufwerk

Den PC zusammenbauen

Bild PC selbst zusammenbauen

Im Motherboard ist unter anderem der Prozessor verbaut

Haben Sie alle gewünschten Komponenten besorgt oder aus einem alten PC noch vorliegen, geht es an den Zusammenbau Ihres neuen PCs. Fangen Sie damit an, dass Sie den Prozessor und den Kühler montieren. Danach wird der Arbeitsspeicher installiert. Nun müssen Sie das Netzteil einbauen und dann erst das Mainboard montieren. Verbinden Sie alles mit den entsprechenden Kabeln für die Daten und Strom. Danach werden Grafikkarte, Soundkarte und optische Laufwerke eingebaut. Weiter geht es mit dem Einbau der Festplatte, die sofort mit einem Stromkabel verbunden wird. Auch die Laufwerke für Blueray und DVD werden nun mit dem Stromkabel und danach mit dem Mainboard verbunden. Zum Schluss wird der Kühler angeschlossen und das Gehäuse geschlossen. Jetzt können Sie Ihren neuen PC mit Bildschirm, Tastatur und Maus verbinden, ans Stromnetz anhängen und starten.

 

 

Bildquellen:

Bild 1 : © by FxJ , via Wikimedia Commons

Bild 2 : © by Brutschi, via Wikimedia Commons

Bild 3 : © by Sam Gamdschie , via Wikimedia Commons

Bild 4 : © by .kkursor, via Wikimedia Commons

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