Opera Ice

Opera gilt als der fortschrittlichste und schnellste Browser für den PC und Mac. Nun hat der Entwickler einen neuen Webbrowser für Tablets und Smartphones angekündigt. Dieser trägt den kurzen Namen Opera Ice und soll mit einer innovativen und simplen Benutzeroberfläche punkten.

Opera Ice für Android und iOS

Opera Ice soll für die Betriebssysteme Android und iOS verfügbar sein und basiert nicht auf der typischen Engine von Opera. Diese heißt Rendering Enigne Presto und bildet eigentlich das Fundament des norwegischen Browsers. Für Opera Ice wird jedoch die Engine „Webkit“ genutzt, die auch bei Safari und Chrome genutzt wird [Anmerkung:  Opera hat bekannt gegeben, auch im Desktop demnächst auf Webkit zu setzen]. Dieses freie HTML-Rendering ist für den Nutzen des Webbrowsers besser ausgelegt, denn iOS bietet zum Beispiel keine andere Möglichkeit um Seiten im Internet anzuzeigen. Bei Android ist das kein Problem, doch bleibt der Browser dadurch einheitlich und kann schneller mit Updates versorgt werden. Durch diese Umstellung will sich Opera auch im mobilen Markt fest positionieren, denn dieser wird immer wichtiger. Opera Ice könnte in Zukunft auch auf Windows Phones verfügbar sein, doch sind Windows Phones noch nicht populär genug. Android und iOS seien stärker und mehr genutzt.

Wie funktioniert Opera Ice?

Opera Ice besticht durch seine Einfachheit. Der Startbildschirm des Browsers besitzt nur eine Suchleiste und die Favoriten. Die meistbesuchten Seiten werden in einem kleinen Raster angezeigt, das 3×3 Felder misst. Der komplette Browser kommt ohne Menüleisten oder Buttons aus. Hier ist eine innovative Steuerung Voraussetzung zur Nutzung vorgesehen. Der User bedient den Browser wie ein eBook. Er blättert durch seine Leerzeichen oder kann so zum nächsten Tab springen. Die Möglichkeit zwischen verschiedenen Startbildschirmen zu wechseln ist gegeben, nur spielt sich alles per Wischbewegungen ab. Diese Gesten sind sehr einfach und intuitiv. Das ganze Programm ist im Vollbildmodus verfügbar und beim Schreiben erscheint die typische Tastatur des Smartphones.

Opera Mini – parallel zu Opera Ice

Opera bietet derzeit noch den typischen Browser Opera Mobile für Android weiter an, der jedoch nicht auf iOS verfügbar ist. Deswegen die übergreifende Lösung. Durch die Nutzung von Webkit geht Opera Ice den Weg, den alle Browser für Android und iOS nutzen. Er ist schnell und sicher, nur Firefox gilt als Außenstehender. Bei iOS ist das sicher zu verstehen, denn dort dürfen nur Programme ausgeführt werden, die auf Webkit basieren. Die Innovation im Bereich der Browser wird dadurch aber gehemmt, da niemand etwas neues wagt.

Interessante Features des Browsers sind zum Beispiel das Festlegen eines Favoriten. Hier wird die Seite angetippt und mit dem Finger auf den Homescreen gezogen. So speichert der Browser die Seite. Auch warnt Opera Ice vor nicht sicher erscheinenden Websites. Die touch-und gestenbasierte Steuerung ist sehr leicht zu bedienen und macht das Surfen dadurch schneller. Bei einem Browser ist Schnelligkeit wichtig. Und das kann Opera Ice.

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