Online-Fußballmanager für Hobbyfußballexperten mit Taktik und Verhandlungsgeschick

fußballSeit einigen Wochen läuft die deutsche Fußballbundesliga wieder. Wem das Verfolgen der Konferenzschaltung am Samstagnachmittag nicht reicht, wer auch unter der Woche interaktiv dabei sein will, der sollte einen Online-Fußballmanager in Erwägung ziehen.

 

 

Was ist ein Online-Fußballmanager?

Man kann sich sein Kader komplett frei zusammenstellen

Man kann sich sein Kader komplett frei zusammenstellen

Hierbei handelt es sich um ein Online-Game. Als Online-Fußballmanager betreut man sein eigenes Bundesliga-Team. Zunächst bekommt jeder einen Kader nach dem Zufallsverfahren, er hat aber dennoch insgesamt den gleichen Marktwert, wie der der Konkurrenz. Anschließen kann man seinen bestehenden Kader mit Spielern vom Transfermarkt ergänzen oder eigene Spieler verkaufen. Alternativ kann man es auch mit modifizierten Regeln spielen: Jeder Spieler bekommt von Anfang an ein bestimmtes Startbudget und kann sich seinen Kader komplett frei zusammenstellen.

 

Wer gewinnt?

Vor jedem Spieltag legt jeder seine Aufstellung fest. Gewonnen hat, wer die meisten Punkte sammelt. Punkte erhält man für jeden seiner elf aufgestellten Kicker. Für jedes Tor erhält der Spieler abhängig von seiner Position 3 bis 6 Punkte. Auch für die Note, mit der der Spieler bewertet wurde erhält man Punkte. Spieler können aber auch Minuspunkte machen, wenn sie beispielsweise eine Rote Karte bekommen.

 

Transfermarkt

Am spannendsten wird es, wenn man gegen seine Mitspieler oder den Computer auf einen Fußballer bietet. Wer das höchste Angebot abgibt, erhält den Zuschlag. Hier wird zwischen Marktwert und Richtpreis unterschieden. Das Prinzip ist ganz einfach: Nachfrage bestimmt den Preis. Je öfter ein Spieler gekauft wird, desto höher ist auch sein Preis. Der Richtwert ist der Preis, den der Verkäufer des Spielers für ihn verlangt. Dieser kann auch über dem Marktwert liegen.

 

Taktik

Jeder Spieler hat seine eigene Taktik. Hier werden die beliebtesten Ansätze vorgestellt. Prinzipiell ist es natürlich sinnvoll ein Schnäppchen zu machen. Einen talentierten Spieler zu einem geringen Preis zu kaufen, der dann im Marktwert steigt ist immer gut. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass am Ende der gewinnt, der die meisten Punkte über die Saison sammelt und nicht der, der die teuerste Mannschaft hat.

 

Die verschiedenen Strategien:

Der Startrainer

Wer zu Saisonbeginn bereits sein Konto plündert um sich millionenschwere Dribbelkünstler zu kaufen, der ist später finanziell handlungsunfähig. Wenn die Saison angefangen hat kann die Konkurrenz sich gemütlich die Rohdiamanten vom Transfermarkt herauspicken, während man selbst verschuldet ist.

Der Talentscout

Von einem anderen Schlag sind die Spieler, die jung sind und großes Potenzial haben. Hier sollte man aufpassen. Einige Talente als Ergänzung sind schön und gut, jedoch sollte man es nicht übertreiben. Man braucht schließlich auch Spieler, die einem Punkte liefern und sicher zum Einsatz kommen. Sonst steht man am Ende der Saison mit leeren Händen da.

Der Ökonom

Diese Art von Spielern handelt rational und achtet stets auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Dies ist ein guter Ansatz. Das Verhältnis der Punkte zum Marktwert sollte immer passen. Ein verletzter Spieler, der bald genesen wird und viele Punkte holt ist beispielsweise eine gute Wahl.

Vereinsbrille

Weniger rational handeln Manager mit Vereinsbrille. Fast jeder Fußballfan hat einen Lieblingsverein. Hier muss man allerdings Acht geben, denn die Vereinsliebe vernebelt einem schnell die Sinne. Wer nur Spieler von seinem Lieblingsverein holt beziehungsweise diese überbewertet, der wird keinen Erfolg haben.

 

Expertise

Mit diesem Spiel wird man zu einem echten Experten

Mit diesem Spiel wird man zu einem echten Experten

Wer einen derartigen Online-Fußballmanager nutzt wird zwangsläufig zum Experten. Man beschäftigt sich mit anderen – auch etwas unbekannteren – Kickern, die vielleicht nicht für den Lieblingsverein spielen. Man lernt über das Geschehen auf dem Platz hinaus auch auf andere Dinge zu achten. Verletzungen und ähnliches spielen eine große Rolle. Auch der rege Austausch, den man mit seinen Mitspielern, die oft Arbeitskollegen oder Freunde sind, hegt, ist wünschenswert.

 

 

Fazit

Die beste Strategie ist wohl eine Mischung aus allen bisher genannten. Jede hat ihre Stärken und ihre Schwächen. Man muss ein Gleichgewicht finden.

Zum Schluss muss man sagen, dass derartige Online-Spiele wohl die sinnvollsten sind. Man hat nur einen minimalen Zeitaufwand und erweitert dabei sogar sein Wissen. Welches andere Online-Game kann das schon von sich behaupten? Hinzu kommt noch, dass dieses Spiel vereint: Man diskutiert und fachsimpelt mit seinen Freunden darüber, auch wenn man nicht vor dem PC sitzt.

 

Bildquellen:

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