Markenportrait: Mini

Mini Cooper
Auch wenn der original Mini 41 Jahre lang Straßen und Rennstrecken unsicher machte und zum meistverkauften britischen Fahrzeug aller Zeiten wurde, eines war er nie: Eine eigenständige Marke. Stattdessen wechselte das von Sir Alec Issigonis 1959 für die British Motor Corporation (BMC) entworfene Kultmobil mehrmals die Herstellermarke, bis im Jahr 2000 unter Rover der letzte klassische Mini vom Band lief.
Zu diesem Zeitpunkt war die Neuauflage unter der Regie der damaligen Rover-Mutter BMW fast fertig entwickelt. Den letzten Schliff bekam das neue Modell nach der Trennung der Marken jedoch von den Ingenieuren in München.

Die Geburt der Marke MINI

Im Jahr 2001 war es soweit und der neue MINI betrat die automobile Bühne. Diesmal jedoch als eigenständige Marke und Teil der BMW Group – und somit unter deutscher Flagge.

Stilistisch am legendären Vorgänger orientiert, fuhr die Neuauflage auf Anhieb auf der Erfolgspur. Mit seinem Retro-Design traf der MINI den Geschmack der Lifestyle-Zielgruppe und bot mit seiner fahrspaßorientierten Fahrwerksabstimmung eine echte Alternative zur alltagstauglichen Konkurrenz. Verantwortlich für das sportliche Image waren auch die Wiederbelebung des MINI Cooper (116 PS) und die Einführung des Topmodells Cooper S mit 163 PS. Deren Dynamik färbte auch auf die kleineren Modelle One (90 PS) und den Diesel One D (75 PS) ab.

Äußerlich ein Kleinwagen, preislich jedoch auf VW Golf-Niveau startend, wurde der MINI im Handumdrehen zu einem klassenlosen Fahrzeug. Mit dem Cabrio folgte 2004 eine zusätzliche Modellvariante.

Die nächste Generation

Mini
Im Jahr 2006 wurde die nächste MINI Generation vorgestellt. Äußerlich eine Evolution des erfolgreichen Designs, gab es unter dem Karosseriekleid deutliche Änderungen. So hielt zum Beispiel eine in Kooperation mit PSA (Peugeot/Citroen) entwickelte neue Motorengeneration Einzug – mit Leistungswerten von 95 PS im MINI One bis zu 174 PS (ab 2010 184PS) im Cooper S und von 115 PS im Cooper D bis zu 143 PS im Cooper SD.

Von einem Modell zur Modellfamilie

2007 debütierte der MINI Clubman, eine verlängerte „Kombi“ Version des MINI Dreitürers mit mehr Platz auf den Rücksitzen und im Kofferraum. Für sein am klassischen Shooting Brake angelehntes Design erhielt der MINI Clubman 2008 den red dot award, einen renommierten Designpreis. Im Jahr 2009 folgte die Neuauflage des MINI Cabrios.

2010 folgte der MINI Countryman, ein Fahrzeug, das mit dem Konzept des ursprünglichen Mini kaum noch etwas gemein hatte. Stattdessen handelt es sich bei der vierten Modellreihe der Marke um ein Kompakt SUV, das mit über vier Metern Länge und der hoch bauenden Karosserie bis zu fünf Personen Platz bietet.

Auf der Basis des Dreitürers wurden 2011 und 2012 noch zwei weitere MINI Modelle präsentiert: das Coupé und der Roadster. Mit der Einführung des MINI Paceman, einer dreitürigen Variante des Countryman, folgte 2013 die Einführung von Modellreihe Nummer 7.

Bildquelle:

Bild1: © youareweb/pixabay.com
Bild2: © Pezibear/pixabay.com

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One Response to Markenportrait: Mini

  1. […] zu wählen, wobei der Verbrauch beim Automatikgetriebe unwesentlich höher einzustufen ist. Der Mini Cooper verfügt darüber hinaus über einen Sportmodus welches sich manuell aktivieren lässt und somit […]

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