Markenportrait: Mazda

Mazda
Mazda ist ein mittlerweile über 90 Jahre alter Autohersteller aus Japan. Der Name leitet sich zum einem vom Nachnamen seines Firmengründers Jujiro Matsuda ab, der im Japanischen „Mazda“ ausgesprochen wird, zum anderen findet sich hier ein Verweis auf Ahura Mazda, die höchste Gottheit im Zoroastrismus.

Die Geschichte

1920 als Toyo Cork Kogyo Co.Ltd. gegründet, war Mazda zunächst ein Hersteller von Werkzeugmaschinen, bevor 1931 der Mazda-Go, der erste dreirädrige Lastwagen, eigentlich ein Lastenmotorrad, in Produktion ging. Der 1940 entwickelte, erste vierrädrige Kleinwagen, bleib jedoch nur ein Prototyp, bedingt auch durch den Zweiten Weltkrieg. Während des Krieges wurde die Automobilherstellung zugunsten der Maschinenbauproduktion hintenangestellt. Als am 6. August 1945 die Atombombe auf Hiroshima fiel, waren große Teile des Unternehmens betroffen, die Produktion wurde zunächst eingestellt.
Doch schon 1949 konnten wieder die ersten dreirädrigen Lastwagen exportiert werden. Bevor die Zeit der Lastendreiräder jedoch Ende der 50er Jahre zu Ende ging, hatte Mazda bereits 30 verschiedene Modelle im Angebot.
Mit dem Coupé 360 brachte Mazda 1960 sein erstes zweitürige Auto auf den Markt, schon 1962 folgte der erste Viertürer mit dem Mazda Carol. Der 1967 erschienene Cosmo Sport 110S war das erste Auto aus dem Hause Mazda, das mit dem neuen Wankel- bzw. Kreiskolbenmotor ausgestattet war. So wurde die Modellpallette immer weiter ausgebaut, insbesondere die Mazdasportwagen fanden und finden nach wie vor reißenden Absatz, darunter Modelle wie der RX-7 oder RX-8. Insbesondere aber der Mazda MX-5, der 1989 auf der Chicago Auto-Show vorgestellt werden konnte und bis heute zum meist verkauften zweisitzigen Sportwagen aller Zeiten aufsteigen konnte. 2011 wurde bereits der 900.000te MX-5 verkauft. Heute wird er mittlerweile in der dritten Generation produziert und erfreut sich nach wie vor größter Beliebtheit.

Die Stellung am Markt

Mazda versucht nach wie vor, seine Stellung auf dem globalen wie auch auf dem europäischen Markt auzubauen. Obwohl die Absatzzahlen im Großen und Ganzen langsam steigen, musste das Unternehmen in den letzten vier Geschäftsjahren Verluste schreiben. Insbesondere der starke Yen erschwert das Exportgeschäft. Aus diesem Grund versucht Mazda in jüngerer Zeit strategische Kooperationen mit europäischen und amerikanischen Unternehmen einzugehen. Während in Amerika eine größere Kooperation mit Ford langsam wieder abgebaut wurde, will Mazda nun in Europa zusammen mit dem italienischen Automobilhersteller Fiat einen gemeinsamen Sportwagen bauen. Während Fiat ein neuen Alfa Romeo auf den Markt bringen möchte, will Mazda das Modell an den altbewährten MX-5 angelehnt lassen.

Aktuelle und neue Modelle

Den aktuellen Trend auf dem Automobilmarkt stellen die SUV dar. Diesen Trend ging auch Mazda mit und brachte mit dem CX-5 und dem CX-7 einen Kompakt-SUV und SUV auf den Markt. Beiden Modellen sieht man an, dass sich in dem Design und der Form eines SUV noch das Temperament eines Sportwagen steckt. Trotzdem bleiben die Modelle sowohl von ihren Verbrauchszahlen als auch vom Preis her im grünen Bereich.
Neben dem nach wie vor aktuellen Roadster und Roadster-Coupé MX-5, bietet Mazda mit den Mazda2 bis Mazda6 kleine bis kompakte Modelle an, die mit ihren Konkurrenten auf ganzer Linie mithalten können. Besonders der neue Mazda6, als Limousine wie auch als sportlicher Kombi erhältlich, lassen das Autofahren zu einem wahren Erlebnis werden. Und lässt wie alle anderen Modelle an Sportlichkeit nichts vermissen.

Bildquelle: © spazchicken/pixabay.com

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