Markenportrait: Kia

Die Marke Kia hat ihren Ursprung in Korea. Dort wurde 1944 die „Kyungsung Precision Industry“ gegründet, die ab 1952 die ersten Fahrräder für den heimischen Markt unter dem neuen Namen „Kia Industry Company“ produzierte. In den 60ern wurden mit der Produktion eines Motorrades und eines dreirädrigen Minilasters der Grundstock für die motorisierte Fahrzeugindustrie in Korea gelegt.

Der Titan wird Synonym

Der Titan wird 1971 produziert. Dieser vierrädrige LKW wird durch die synonyme Verwendung der Worte LKW und Titan in Korea legendär. Der erste Benzinmotor mit einem Hubraum von 2 Litern wird 1973 gebaut. Das eigenständig entwickelte Modell Brisa rollte als erster koreanischer PKW vom Band. Bereits vier Jahre später wird dieses Modell als Pick-up exportiert. Zwei Jahre nach der Übernahme in die Asia Motors feiert der erste Diesel seine Premiere. Der Peugeot 604 und der Fiat 132 werden erstmals in Lizenz gefertigt.

Pride-Time – Gute Zeiten

1987 wird der Pride produziert, den Kia gemeinsam mit Mazda und Ford entwickelte. Dieser erste Topseller verkauft sich über 2 Millionen mal. Drei Jahre später wird ein hochmodernes Automobilwerk in Hwasung eröffnet. Nach weiteren zwei Jahren erfolgt mit der Gründung der Kia Motors America die erste Auslandsnierderlassung, 1993 wird der Vertrieb in Deutschland gestartet und der Kia Sportage ist der erste SUV, der produziert wird. 1996 wird die Kia Motors Europe ein Jahr nach der Gründung von der deutschen Kia-Importgesellschaft übernommen. Bremen wird 1997 zur Zentrale von Kia Motors in Deutschland.

1998 erfolgt die Übernahme in die Hyundai Business Group. Der Van Kia Carnival erreicht Deutschland. Rio, Carens und Magentis werden modernisiert, der SUV Sorento wird ein Erfolg. Mit der Limousine Opirus wird der Luxus der Premiumklasse erreicht.

Europa – Markt und Modell

2007 ist der Deutschlandstart des Kia cee’d, ein nur für Europa entwickelte Fahrzeug, designt und entwickelt in Deutschland sowie hergestellt in der ersten Produktionsstätte Europas im slowakischen Zilina. Der Name erinnert an seed und steht für Saat. Das Akronym steht jedoch für „created in europe and european design“. Magentis, Carens, Carnival und Sorento werden überarbeit.

In den Folgejahren wird mit ISG ein Start-Stopp-System, mehrere Hybrid-Modelle, sowie eine Weiterentwicklung des Brennstoffzellen­fahrzeuges Sportage FCEV vorgestellt. Inzwischen ist die Hyundai-Kia Automotive Group fünftgrößter Autohersteller weltweit. Im slowakischen Zilina rollt der 200.000ste Kia cee’d vom Band, in Deutschland startet ein sportlicher Dreitürer, das Modell pro_cee’d. Sport und Luxus verspricht die Limousine Cadenza, das zum neuen Topmodell avanciert. Ein Flüssiggas-Hybrid-Fahrzeug wie der Kia Forte LPI Hybrid geht in Serie. Sorento und Venga debütieren im neuen Gewand. Berlin erhält die europaweit größte Niederlassung. Der Magentis erhält ein Facelift.

In 2010 feiern Kia Optima Hybrid und der neue Sportage mit seinem Allradsystem Dynamax Erfolge. Der Picanto überzeugt mit Platz 1 bei einer Kundenzufriedenheitsstudie von J.D. Power. Kia Sorento ist „Allradauto des Jahres 2010“ bei den Import-SUV bis 40.000 Euro. Optima Sportage tritt als Nachfolger des Magnetis in Erscheinung. Eine Elektroauto wird mit dem Venga EV und ein Plug-in-Hybrid Ray in einer Studie vorgestellt. Der Venga erhält einen neuen 1,4-Liter-Dieselmotor.

Über 

One Response to Markenportrait: Kia

  1. […] Konkurrenz Marktanteile abnehmen. 1998 übernahm Hyundai den ebenfalls südkoreanischen Autobauer Kia Motors und von 2001 bis 2004 existierte eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Daimler Chrysler. […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.