Markenportrait: Alfa Romeo

Alfa Romeo
Auf eine lange Geschichte kann der Automobilhersteller Alfa Romeo zurückblicken. Seine Wurzeln gehen bis in das Jahr 1906 zurück, als ein erstes Stammwerk im italienischen Mailand gebaut wurde. Erst 1910 startete dieser Hersteller aber so richtig durch. Dies geschah ebenfalls von Mailand aus, wo 2010 vom 24 bis 27. Juni das 100-jährige Bestehen dieser Marke gebührend gefeiert wurde.

Erster Rennwagen mit 45 PS

Das erste von Alfa Romeo hergestellte Auto war der 24 HP, der zum Beispiel schon einen Monoblock-Motor hatte, stark in der Beschleunigung war und durch seine sorgfältige Verarbeitung überzeugte. 300 Fahrzeuge des 24 HP waren zu jener Zeit hergestellt worden, der 1911 durch den 15 HP Corsa abgelöst wurde. Mit diesem Fahrzeug betrat Alfa Romeo Neuland. Denn es war der erste Rennwagen, den der italienische Automobilhersteller auf den Markt brachte und der eine, für damalige Verhältnisse, beachtliche Leistung von immerhin 45 PS erreichte.

Torpedeo-Pkw und Einsitzer sorgen für Aufsehen

Unterbrochen wurde die erfolgreiche Automobilproduktion durch den Ersten Weltkrieg, wo statt Fahrzeugen  auch Munition hergestellt wurde. Nach dem Krieg baute Alfa Romeo unter anderem 1921 mit dem 20-30 HP erstmals einen Pkw in einer Torpedoform und landete mit dem RL im Jahr darauf einen Verkaufshit. Dieser war ein Straßenwagen mit einem 6-Zylinder-Motor, der sich weltweit verkaufte. Und einige Jahre später war es der 8c2900, mit dem die Mailänder für Aufsehen sorgten. Sein Top-Aussehen, die sehr gute Straßenlage und auch seine Qualitäten auf den Rennstrecken machten dieses 1937 auf den Markt gekommene Modell zu einem der weltweit schönsten Sportwagen jener Zeit. Im Jahr 1954 brachten die Italiener mit dem Guiletta erstmals einen Alfa Romeo mit einem Frauennamen auf den Markt. Dieser elegante, jugendhafte und dynamische Mittelklassenwagen fand schnell viele Liebhaber.

Fahrer können Modus selbst wählen

Alfa Romeo rot
Bis heute hat sich Alfa Romeo auf dem Markt auch aufgrund seiner Produktvielfalt behaupten können. Fahrzeuge im unteren Preissegment von unter 20 000 Euro gehören ebenso wie teure Sportwagen jenseits der 50 000 Euro dazu. Das spiegelt sich auch in den Neuheuten wider. Da ist der sportliche Mini MiTo (Länge 4,06 Meter, Breite 1,72 Meter und Höhe 1,44 Meter) mit bis zu 170 PS ausgestattet und schon ab etwa 12 000 Euro zu bekommen. Teurer in der Anschaffung ist der neu aufgelegte Guiletta, der mit „D. N. A.“ ausgestattet ist. Der Fahrer kann den jeweiligen Modus (D für dynamisch, N für natürlich und A für besonders schwere Straßenverhältnisse) wählen. Leistungsstarke Diesel- und Benzinmotoren treiben den Guiletta an, der bis zu 235 PS auf die Fahrbahn bringt. Und für 61 000 Euro ist der neue Alfa Romeo 4c, ein Coupe mit zwei Sitzen, vier Zylindern, 240 PS und 250 km/h in der Spitze, zu haben.

Bildquelle:

Bild1: ©Unsplash/pixabay.com
Bild2: ©Activedia/pixabay.com

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  1. […] her. Das Unternehmen vertreibt kleine und leichte Nutzfahrzeuge unter den Markennamen Fiat, Alfa Romeo und Abarth. Die Oberklassenfahrzeuge Maserati und Ferrari gehören ebenfalls zum Konzern. […]

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