iWatch – Apples nächster Coup?

iPhone, iPad, iPod – die derzeitigen Bestseller für den mobilen Unterhaltungsspaß konnten dem Soft- und Hardwareimperium Apple in den vergangenen Jahren eine unangefochtene Spitzenposition auf dem weltweiten Smartphone-, Tablet-, und MP3-Player-Sektor einbringen. Mittlerweile wurde der kalifornische Technikmeister jedoch von seinem hohen Ross gestoßen und sieht sich zum Beispiel mit seinem Erzrivalen Samsung in einem erbitterten Kampf um die Vorherrschaft über den internationalen Kommunikationssektor. Denn vor allem die preislich gesehen weitaus attraktiveren Geräte aus dem Fernen Osten scheinen dem Amerikakonzern immer mehr Neukunden, sowie alt eingesessene Apfelfans ,abzuluchsen. Eine neue Strategie muss also her, um das Image des Konzerns vor der asiatischen High-End-Handy-Invasion schützen zu können. Dies soll jedoch erst 2014 geschehen! Denn dann könnten laut Tim Cook, dem leitenden CEO von Apple, einige neue Technikhighlights erscheinen, die den Applekunden ungeahnte Möglichkeiten bieten sollen.

iWatch – gegen den Negativtrend

Eines dieser Highlights könnte zum Beispiel die, schon seit Monaten für heiße Gerüchte sorgende, „iWatch“ sein. Dabei soll es sich plump gesagt um eine Armbanduhr mit Smartphone-Charakter handeln, die angefangen von der Zeitansage bis hin zum Ausflug ins weltweite Web alles an Bord hat, womit derzeitige Smartphones aufwarten können – inklusive Apps und Kameranutzung versteht sich. Leider, leider hält sich der Technikriese mit dem Apfellogo jedoch auch in Sachen iWatch nur äußerst bedeckt und gibt keinerlei Hinweise auf den Verkaufsstart, eventuelle Preise sowie generelle Einzelheiten über die Hightech-Uhr. So tummeln sich im weltweiten Netz bisweilen lediglich teils plausible, teils nur allzu fragwürdige, Gerüchte, die Aufschluss auf die Ausstattung und Funktionsmöglichkeit der iWatch geben.

iWatch – der Gerüchtecheck

So wird von vielen Fans und Experten zum Beispiel ein magnetisches Armband erwartet, welches von dem eigentlichen Herzen der iWatch, sprich dem höchstwahrscheinlich nur wenigen Millimeter flachen Gehäuse samt Touchscreendeckel, komplett gelöst werden kann. Im Anschluss könnte der Kern der Uhr auf eine externe Ladestation gelegt werden, welche gleichzeitig als eine Übertragungsplattform für Dateien zwischen PC und Uhr genutzt werden könnte. Zumindest die kabellose Aufladetechnik erscheint in Anbetracht der zahlreichen, bereits jetzt kabellos aufladbaren, Akkus aus den Häusern Nokia und Samsung als durchaus wahrscheinlich. Als wahrscheinlich darf auch die Möglichkeit der drahtlosen Verbindung mit weiteren Appleprodukten eingestuft werden: Das sagenumwobene „iTV“, eine hochmoderne Fernseherplattform mit App-Charakter, welche ebenfalls in absehbarer Zukunft erscheinen soll, könnte sich zum Beispiel auch mit der iWatch bedienen lassen. TV-Liebhaber dürften sich demnach über ein baldiges Ende der Fernbedienungssuche freuen. Doch nicht nur zum Sitzen, auch zum Bewegen soll die Uhr gut sein: Spezielle Fitnessoptionen wie ein integrierter Puls- und Blutdruckmesser, die zum Beispiel für Sportler im täglichen Training eine sinnvolle Unterstützung und für ältere Nutzer eine durchaus attraktive Überwachung ihrer Gesundheit erlauben würden, gelten als äußerst plausible Zusatzfunktionen der iWatch.

iWatch – das Potenzial

Die „iWatch“ bietet also durchaus Potenzial, zum nächsten Verkaufsschlager aus Apfelhausen zu mutieren, dürfte sich jedoch nicht vor Herbst dieses Jahres auf den weltweit entgegengefieberten Apple-Pressekonferenzen blicken lassen. Und bis zum tatsächlichen Verkaufsstart könnten noch einmal ein paar weitere Monate vergehen – Apple lässt sich ja bekanntlich gerne etwas Zeit für die Überarbeitung seiner Produkte. Allzu viel Zeit sollte sich der Technikkonzern mit der iWatch jedoch nicht lassen: Denn auch andere Hersteller scheinen auf den Uhren-Smartphone-Zug aufgesprungen zu sein. So hat Microsoft beispielsweise eine „Smartwatch“ angekündigt, und dass Google an einer ähnlichen Uhrenplattform werkelt, gilt unter Technikexperten schon seit Langem als bekannt. So sollte sich Apple bei der Ausgestaltung des nächsten Alleskönners mächtig ins Zeug legen. Denn wer schon eine Smartphone-Uhr besitzt, dürfte die eventuell ausgefeiltere iWatch als überflüssig ansehen …

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