HTTP-Statuscode im Internet Explorer

Erfolgte eine Anfrage an einen Server, so schickt dieser einen Statuscode zurück. Im Normal- bzw. Idealfall den Code 200, was so viel heißt, wie „Seite gefunden, alles ok“. Dieses Rücksenden des Statuscodes sehen wir, als normale Internetnutzer nicht, außer, wenn wir auf eine Fehlerseite stoßen und somit z.B. den Statuscode 404 (Seite nicht gefunden) erhalten. Sämtliche Codes können hier nachgelesen werden.

Durch eine htaccess-Datei kann man seinem Server sagen, wie die Fehlerseite auszusehen hat, bzw. die Fehlermeldung zu lauten hat. In etwa so könnte ein Eintrag in der htaccess aussehen:

ErrorDocument 403 /403.html

Definiert die Datei 403.html als Ausgabeseite bei Statuscode 403 (mangelnde Berechtigung zum Aufrufen der Seite)

ErrorDocument 404 „<html><h1>Fehler 404</h1><p>Die gewünschte Seite konnte nicht gefunden werden.</p></html>“

Verweist nicht auf eine extra angelegte Seite, sondern gibt den gewünschten Fehlercode direkt als HTML an.

Wie ich kürzlich feststellen durfte, ignoriert der Internet Explorer diese Fehlerausgaben, wenn sie eine bestimmte Bytezahl unterschreiten. Wie genau das die anderen Browser handhaben, weiß ich noch nicht – bin für Tipps dankbar.
Konkret erwartet der Internet Explorer folgende Größen für Fehlerausgaben:

Code 400 „Bad Request“ mind. 512 bytes
Code 403 „Forbidden“ mind. 256 bytes
Code 404 „Not Found“ mind. 512 bytes
Code 405 „Method Not Allowed“ mind. 256 bytes
Code 406 „Not Acceptable“ mind. 512 bytes
Code 408 „Request Time-out“ mind. 512 bytes
Code 409 „Conflict“ mind. 512 bytes
Code 410 „Gone“ mind. 256 bytes
Code 500 „Internal Server Error“ mind. 512 bytes
Code 501 „Not Implemented“ mind. 512 bytes
Code 505 „HTTP Version Not Supported“ mind. 512 bytes

Umgehen kann man das Problem auf dem eigenen Rechner, wenn man in den IE-Einstellungen das Feld „Kurze HTTP-Fehlermeldungen anzeigen“ aktiviert.

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