HSDPA

Senseo hat George Clooney, das ZDf hat die Heinzelmännchen  und UMTS hat HSDPA. Zu jedem gibt es ein passendes Kompatibel, mit welchem man zusammen ein optimales Ganzes ergibt. Auf Letzteres wollen wir im Folgenden näher eingehen. Kurz mal schauen, wann die Bahn kommt oder was die aktuellen Entwicklungen beim G20 Gipfel sind.

Mit mobilem Internet ist dies mit nur einem Klick möglich. Nicht nur bequem, sondern auch umweltfreundlich. Denken wir beispielsweise an ein Bahnticket, welches wir normalerweise in Papierform dem Schaffner vorlegen. Nach beenden der Reise hat dieses Dokument keine Wertigkeit mehr und es landet im Mülleimer. Nicht so mit einem digitalen Bahnticket, welches man auf sein Smartphone lädt und zur Kontrolle scannen lässt. „Life is easy“, doch wer oder was macht es so einfach? UMTS hat hier seine Finger im Spiel. Einer seiner wichtigsten Assistenten ist HSDPA, stellt sich vor mit vollem Namen „high speeddownlink packet access“. HSDPA ist ein Datenübertragungsverfahren mit dem schnellere Internetgeschwindigkeiten erreicht werden. Wir sprechen hier von Übertragungsraten von bis zu 7,2 Mbits/s. Dies entspricht ungefähr einer Geschwindigkeit von einem DSL 6000er Anschluss (weitere Informationen zu DLS Geschwindigkeiten bei thinkcom.de). Im Uploadbereich, also dem hochladen von Dateien werden Geschwindigkeiten von bis zu 5,76 Mbits/s möglich.

Viele Netzbetreiber stellen diese Technik mit dem höheren Surfspeed bereit. Vorreiter dieser Technik ist T-Mobile und Vodafon. Aber auch o2 und letztendlich auch Base hat sich dem Kundenwunsch gebeugt und bieten HSDPA an.  Leider können noch nicht die vollen 7,2Mbit/s flächendeckend geliefert werden. In der Regel können aber 3,6Mbit/s erreicht werden. Dieser Geschwindigkeit für zügigen Webseitenaufbau und für die E-Mail Funktion völlig ausreichend.

Zu beachten ist: Bei einem UMTS Flatrate Vertrag drosseln die meisten Netzbetreiber ab einem Transfervolumen von 5GB / Monat den Surfspeed auf GRPS – Speed (56Kbit/s) herunter. Das soll einer  übermäßigen Netzbelastung durch Downloads oder Filesharing vorbeugen. Für den normalen User sind 5GB völlig ausreichend und werden wohl nie erreicht.

Alle Indizien deuten also darauf hin, dass ein Internetanschluss via Kabel in naher Zukunft kein Potenzial mehr hat auf dem Markt. Angebot und Nachfrage bestimmen das Geschäft. Grundlegende Basis für die enormen Entwicklungen, war die Versteigerung von frei gewordenen Funkfrequenzen (LTE Internet Netz). Diese von den vier großen Mobilfunkanbietern gekauft, werden die Netze kontinuierlich ausgebaut.

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