Glatteissturz auf dem Weg zur Arbeit ist versichert

Gerade bei schlechten Witterungsbedingungen machen sich viele Menschen Gedanken darüber, wie sie sicher zur Arbeit gelangen. Da sollte man schon genau überlegen, ob man mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist.

Riskant ist natürlich auch der Gang zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad. Letzteres sollte tunlichst unterlassen werden, da die Gefahr, auszurutschen und erheblich zu stürzen, nicht von der Hand zu weisen ist. Hier wird auch nicht unbedingt die Versicherung zahlen, da der Weg auch zu Fuß hätte zurückgelegt werden können. Anders sieht das aber aus, wenn Sie zu Fuß auf dem Weg zur Arbeit oder von dieser nach Hause stürzen. Dann zahlt die Berufsgenossenschaft, der Ihr Arbeitgeber angeschlossen ist, sämtliche Behandlungskosten. Sie müssen aber den jeweils direkten Weg gewählt haben. Sie haben aber die Pflicht, sich von einem sogenannten D-Arzt (Durchgangs-Arzt) untersuchen zu lassen. Dies sind jeweils vor Ort ansässige Orthopäden oder Chirurgen. Die Adressen erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber oder von der Berufsgenossenschaft. Dieser Arzt wird dann alle weiteren Behandlungsmaßnahmen, Reha-Maßnahmen, Kur-Anträge etc. mit Ihnen zusammen besprechen und – wenn Sie dies wünschen – durchführen lassen. Von der Berufsgenossenschaft müssen Ihnen im Bedarfsfall auch die Kosten für eine Haushaltshilfe erstattet werden. Genaueres kann Ihnen aber der jeweilige Arzt oder die Berufsgenossenschaft mitteilen, deren Adresse Sie ebenfalls bei Ihrem Arbeitgeber erhalten.

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