Frachtführerhaftpflichtversicherung – Die Versicherung für das fahrende Volk

Diese Versicherung ist für Transportunternehmer gesetzlich zwingend vorgeschrieben. Das bedeutet, ein jeder der gewerblich Güter für Dritte befördert, muss eine solche Versicherung besitzen.
Die Versicherung deckt Schäden, welche bedingt durch den Transport entstehen können. Sei es, das bei der Ladungssicherung der Spanngurt das Frachtgut beschädigt. Durch die folgen eines Unfalls die Ladung komplett beschädigt wird.
Bei Thermotransporten einmal die Kühlung ausfällt, und anstatt Fruchteis nur noch Milchshake den Empfänger erreicht.
All diese Schäden deckt eine Frachtführerhaftpflicht Versicherung ab. Da solche Schäden schnell den finanziellen Ruin des Unternehmers darstellen können, ist diese Versicherung ähnlich einer Betriebshaftpflicht für andere Berufe Pflicht.
Es gibt allerdings bei den verschiedenen Gesellschaften gravierende Unterschiede. Daher sollte man sich bereits im Vorfeld über die Bedingungen und Leistungen informieren. Es ist auch angeraten sich ein entsprechendes Angebot unterbreiten zu lassen, um einen Vergleich anstellen zu können. Denn die Prämien richten sich nach dem hauptsächlich beförderten Waren und der daraus resultierenden Gefahr beim Straßentransport.
Eine Spedition, welche nur Sand und Steine transportiert, wird wesentlich weniger bezahlen als ein Transporteur welcher LCD Fernseher auf einer offen Ladefläche ohne Plane transportieren will.
Auch wird ein Transporteur welcher Treibstoff in Tanks transportiert, deutlich mehr bezahlen müssen, als eine Spedition welche nur Stoffballen und Wattebäusche sein Transportgut nennt.
An dieser Stelle einmal die offizielle Deklaration des Begriffes Frachtführerhaftpflichtversicherung.
Die Versicherung deckt haftungsbedingte Schäden an der Ware Dritter ab, solange diese sich in der Obhut des Transporteurs befindet. Gleichgültig ob bei der Lagerung des Gutes oder während des Transportes selbst. Die Deckung der Versicherung beginnt analog mit dem rechtlichen Übergang des Gutes an den Frachtführer. Unerheblich ist in diesem Falle ob das Gut direkt durch den Frachtführer oder einem Beauftragen Unternehmen übernommen wird.
Aus dieser Definition geht auch eindeutig hervor, das auch sogenannte Subunternehmer des Spediteurs eine Frachtführerhaftpflichtversicherung vorweisen müssen.
Denn rechtlich gesehen ist der Transporteur welcher die Ware im Auftrag einer Spedition von A nach B befördert ebenso ein Auftragnehmer. Und haftet daher ebenfalls gegenüber seinem Auftraggeber während der Obhut für die Ware.

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