Fiat Punto: was ihn so beliebt macht

Fiat Was einen für den Kauf eines Fiat Punto qualifiziert, ist schnell gesagt: Eine heimliche Liebe zum Autobauer Fiat, gute Erfahrungen mit einem Vorgängermodell, ein weibliches Faible für das Design des Punto, kleine Parklücken, jugendliches Alter oder ein Domizil am Stadtrand. Also so gut wie alles. Mit wenigen Ausnahmen.

Klein aber oho: Der Fiat Punto

Er ist nicht der Kleinste der Kleinwagen von Fiat, aber für viele der Größte. Als Nachfolgemodell des „Uno“ macht er seit 1993 die Straßen unsicher. Mittlerweile fährt mancher Fan die dritte Generation des Fiat Punto. Vieles hat sich seit dem ersten Punto-Modell des italienischen Autobauers geändert. Der Punto 176 dominierte von 1993 bis 1999. Er kam mit drei oder fünf Türen in den Handel und hatte ein Steilheck. Als Cabrio-Version konnte er die Verkaufszahlen erheblich ankurbeln.

Als meistverkaufter Wagen in Europa ging der Punto 1995 vom Platz. Das verdankte er auch der Verzinkung, die man wichtigen Karosserie-Teilen am Kleinwagen gegönnt hatte. Zahlreiche Varianten und Sondermodelle wie „Punto Cult“, „Punto Stile“ oder „Punto Sole“ machten den Punto für viele Käuferschichten attraktiv. Danach kam der Punto Typ 188 als Dreitürer, pünktlich zum 100sten Geburtstag des italienischen Autobauers. Die zweite Modellgeneration ging mit einer Lenkung an den Start, die elektrisch unterstützt wurde und das Einparken durch leichtere Lenkbewegungen erleichterte. Als Fiat „Punto Rallye“ fuhr die zweite Punto-Generation sogar Rennen mit.

Otto Normalbürger fuhr ihn in verschiedenen Varianten als Diesel oder Benziner. Mitte 2003 gönnte man den Puntos ein Facelifting und namentliche Umbenennungen einzelner Modelle. Interessant ist auch, dass der Punto unter dem Tarnnamen „Zavasta“ als Wagen für Osteuropa hergestellt wurde. In Ägypten fuhr man immer noch das erste Punto-Modell, weil es im Lande hergestellt wurde. Bis Juni 2005 hatte Fiat 6 Millionen Puntos verkauft.

Punto Grande und Evo kommen ins Spiel

Der Grande Punto 199 pun(k)tete seit 2005 als dritte Punto-Generation mit drei oder fünf Türen. Man hatte das Kultauto etwas verlängert und minimal verbreitert, was die Bezeichnung „Grande“ rechtfertigte. Im Crashtest ergaben die Sicherheitswerte die Bestnote. Kein Wunder, dass man es bereits 2006 erneut zum meist verkauften Auto Westeuropas brachte. Auch der chinesische Markt wurde wach. Ab 2012 fuhr man auch dort Fiat Punto. In Deutschland erhielt man allerdings von diesem Punto sieben Versionen, in China nur eine. Wichtige Bauteile im Opel Corsa D waren baugleich.

Der „Punto Evo“ kam 2009 optisch verändert, mit verbesserter Sicherheitsausstattung und mit neuen Motoren auf die Straßen. Vier Ausstattungsvarianten waren im Angebot: der „Punto Active„, der „Punto Dynamic„, der „Punto Racing“ und der „Punto Sport„. Die Optik und Ausstattung war bei allen dieser Punto-Modelle dem Modellnamen angepasst. Daher empfahl sich dieser Punto insbesondere für junge Leute mit Sportsgeist. Für einen Fiat Punto in ansprechenden Design-Extras legt man gerne einen Aufpreis hin. Seit 2012 übt man sich in Turin in Bescheidenheit. Der Punto ist nur noch in drei Modellen namens „Pop“, „Sport“ und „Easy“ zu haben. An seinem Erfolgsweg wird das kaum etwas ändern können. Man hat alles gezeigt, was in einem Punto stecken kann. Die Verkaufszahlen sprechen eine deutliche Sprache.

Bildquelle: ©wilkernet/pixabay.com

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