Alles über DSL und Internet in Deutschland

Während die deutsche Wirtschaft in den letzten Jahren große Erfolge feiern konnte, kam der Ausbau des DSL-Netzes nicht so recht in Schwung. Dabei haben Wissenschaftler festgestellt, dass zwischen beiden Zahlen ein Zusammenhang besteht: Der heutzutage so wichtige schnelle Breitbandanschluss sorgt für Wirtschaftswachstum. Doch der Ausbau des DSL-Netzes kam bisher für die Telekom oft nicht in Frage, weil die Kosten die erwarteten Einnahmen überstiegen hätten.

UMTS keine echte Alternative
Gerade im ländlichen Bundesgebiet setzten die Provider daher auf die Vermarktung von UMTS als DSL-Alternative. Doch das mobile Internet ist in der Praxis dem DSL nicht nur in der Geschwindigkeit unterlegen, auch die Stabilität bereitet Probleme. Die Funkverbindung kann bei schlechtem Wetter ausfallen, andere Störquellen wie Magneten von Lautsprechern oder starke Richtfunkantennen tun ihr Übriges. Oft nur im Kleingedruckten zu finden sind Volumenbegrenzungen , die die Nutzung einschränken. Bei fast allen Providern ist nach maximal 10GB schluss – Videodownloads sollte man sich da besser sparen.

Netzausbau kommt voran
Die Bundesregierung möchte eben genau dieser Problematik beikommen und hat daher einen zügigen Netzausbau gefordert. Finanziert wird die Verlegung der neuen Leitungen teilweise auch mit Steuergeldern. Als ehrgeiziges Ziel ist angedacht, bis 2014 dreiviertel aller deutschen Haushalte mit einer schnellen Breibandverfügbarkeit auszustatten, also einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 50MBit/s. Immer mehr Anbieter betreten deshalb den Markt, um ein Stück vom größer werdenden Kuchen ab zubekommen.

Kosten bleiben niedrig
Dabei dürfte es trotzdem nicht zu Kostensteigerungen kommen. Denn weil die Telekom als ehemaliges Staatsunternehmen nach wie vor für den Netzausbau verantwortlich ist, zahlen sämtliche Provider eine Durchleitungsgebühr für das Netz. Die liegt derzeit bei 10,20 Euro im Monat und soll trotz der Kosten für den Netzausbau nicht ansteigen. Wegen der unübersichtlichen Konkurrenzsituation auf dem Markt sind die Unternehmen aber weiterhin zu niedrigen Preisen gezwungen. So auch beispielsweise beim Internetanbieter Congstar, der hier eine besondere Position einnimmt. Denn einerseits konkuriert das Unternehmen mit den günstigsten Providern am Markt, als Telekom-Tocher verfügt man aber gleichzeitig über das Know-how des Branchenriesen. Wenn Sie also bisher noch nicht über einen schnellen Internetanschluss verfügen, kann man es jetzt einfach kostenlos checken.

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