Die Wirkung von Teppichen auf die Gesundheit der Bewohner

Im Laufe der vergangenen Jahre haben Teppiche einen zunehmend schlechten Ruf bekommen im Zusammenhang mit Allergien. Durch Verlagerung der Produktion in Regionen mit geringerem Gesundheitsbewusstsein, sowie dem Vorhaben dramatische Kostenreduzierung zu erreichen, ist in der letzten Zeit eine große Menge an Teppichen auf den Markt erschienen, welche PVC (Polyvinylchlorid) als dominierenden Bestandteil haben. Teppiche aus PVC zeichnen sich durch billige Preise aus und sind von daher besonders bei Familien beliebt. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass PVC Teppiche einen Weichmacher enthalten, der sehr gesundheitsschädlich wirkt und  immer mehr Eltern ihre Kinder den Gesundheitsgefährdungen aussetzen.

Um auf die Wirkung von Teppichen auf die Gesundheit im Detail einzugehen hat der Bundesverband – Die Verbraucher Initiative e. V. 2004 eine Studie unternommen, welche die Gesundheits- und Umweltverträglichkeit von Bodenbelägen untersucht hatte.

Teppiche verringern Unfall- und Verletzungsrisiken

Neben der schalldämmenden Wirkung von Teppichen, ist es für jeden Verbraucher auch offensichtlich, dass Teppichböden Unfall- und Verletzungsrisiken stark reduzieren können. Im Gegensatz zu Parkett und Laminat bieten Teppiche eine trittfeste Oberfläche, welche zudem sehr gelenk-schonend wirkt. Dieses ist insbesondere für Personen mit Gelenkschäden und Kindern im Krabbelstadium entscheidend.

Teppiche verringern Allergierisiken

Im Gegensatz zu vielen Erwartungen, hat die Studie der “Verbraucher Initiative e. V.” herausgefunden, dass viele Teppiche aus hochqualitativen Materialien gesundheitsförderlich wirken. Insbesondere Hausstauballergiker profitieren von Teppichen. Teppiche haben die Eigenschaft, dass sie feinen Staub an sich binden und somit die Belastung der Atemluft mit Milben-Allergenen stark verringern. Die Säuberung ist ebenfalls angenehm, da zum Reinigen ein Staubsauger ausreicht, welches stundenlanges Wischen, das sonst zum Schutz der Bewohner notwendig wäre, erspart.

Zudem kommt, dass die Studie herausgefunden hat, dass im Gegensatz zur allgemeinen Vorstellung, Hausmilben Teppiche nicht als bevorzugten Lebensraum sehen. Maximal 4% der Hausmilben waren in den Schlafzimmerteppichen vorzufinden, der Rest setze sich bevorzugt in Polstermöbeln und Matratzen ab. Den Ergebnissen zufolge reduzieren Teppiche im Haushalt allergische Symptome wie Bindehautentzündung, Schnupfen bis hin zu Asthma.

Bei der Anschaffung ist jedoch zu beachten, dass ausschließlich natürliche Teppichmaterialien, wie Sisal und hochqualitative synthetische Materialien für Teppiche benutzt werden, welche teilweise in einer gehobenen Preislage liegen. Die Gesundheitsvorteile, die solche Teppiche gegenüber günstigen PVC Teppichen bieten, sind den Preisunterschied jedoch eindeutig Wert. Um Kinder nicht unnötigen Gesundheitsrisiken auszusetzen, ist es daher empfehlenswert Teppiche höherer Qualität bei renommierten Händlern, wie Tepgo.de zu kaufen.

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