Die unbeliebtesten Jobs in Deutschland

Der tägliche Weg zur Arbeit fällt deutlich einfacher, wenn die positiven Aspekte eines Jobs überwiegen. Das könnte der Fall sein, wenn Sie Ihre Beschäftigung mit Sinn erfüllt, Ihnen Zufriedenheit und ein gewisses Maß an Anerkennung bietet, die Bezahlung angemessen ist. Doch es geht auch anders. Nämlich dann, wenn Sie Tätigkeiten ausüben müssen, die in den Augen vieler zu den unbeliebtesten Jobs zählen.

Die Türenklopfer und Anrufer


Der typische Fall eines schlecht angesehenen Berufes ist der des Vertreters im Außendienst. Viele schreckt das Bild eines Menschen im Anzug mit teurer Krawatte, der tagtäglich auf die Gunst seiner Kundschaft angewiesen ist, um seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Produkten bestreiten zu können. Dabei spielt die Branche nicht unbedingt eine vordergründige Rolle. Ein unstetiges Einkommen und moralische Bedenken, bedingt durch den Zwang verkaufen zu müssen, verstärken ein eher negatives Sinnbild. In gleichem Maße haftet dies auch dem Verkäufer im Call-Center an.

Viel Arbeit, wenig Geld

Nicht weniger unbeliebt erscheinen nach wie vor Jobs, in denen dauerhaft schwere Arbeiten anfallen oder bei denen Dreck beseitigt werden muss. So können sich wenige Leute vorstellen als Müllmann oder Reinigungskraft tätig zu sein. Auch der Pflegebereich lockt nicht gerade mit einem positiven Image. Unbeständige, lange Arbeitszeiten und obendrein noch eine miserable Bezahlung dieser Berufe lässt sie in der Beliebtheitsskala nicht unbedingt weit nach oben steigen.

Geringes Ansehen

Auch im Dienstleistungssektor schwächelt es gewaltig. Zwar schätzen viele eine gute Leistung und nehmen sie gern für sich in Anspruch, doch täglich ausführen, wollen sie die Wenigsten. Frische Brötchen am Sonntagmorgen sind wunderbar, aber eine Bäckereifachverkäuferin stellt nicht unbedingt den Traumberuf dar. Ähnlich ergeht es dem Fleischer, dem Zimmermädchen oder dem Landwirt. Und auch die Friseurin entgeht dem Schicksal einer grausigen Entlohnung und einem denkbar schlechten Image nicht.

Studium ist kein Garant
Ebenso ins Wanken geraten einige der Hochschulberufe. Genossen Lehrer noch vor Jahren Respekt von Schülern und Elternhaus gleichermaßen, so wandelte sich leider dieser Aspekt abschreckend. Und auch ein Arzt verdient heute vergleichsweise wenig, wenn man allein seine jahrelange Odyssee durch Ausbildung, Krankenhauspraktika und damit verbundenen zahllosen Überstunden betrachtet.

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2 Responses to Die unbeliebtesten Jobs in Deutschland

  1. Matze sagt:

    Auf Platz 1 der unbeliebtesten Berufe waren lange der Versicherungsvertreter und der Bankkaufmann. Buchhalter war auch kein beliebter Beruf. Aber als Müllmann z.B. verdient man garnicht so schlecht wie es hier rüberkommen könnte. Ich glaube so 2100 brutto…
    naja ist aber auch anstrengend!

  2. Franky sagt:

    Das kann man wohl laut sagen, das das Studium kein Garant ist! Gerde die Studenten verdienen am Anfang n Appel und n Ei! Mit denen kann man es ja machen, weil viel einfach den nächst besten Job annhemen, damit man nicht arbeitslos wird. und da die meisten Studis von der freien Wirtschaft noch nicht so viel Ahnung haben, ist die Bezahlung meistens mies.

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