Die Piratenpartei wirbt in Computerspiel

Was durfte ich da heute lesen? Die Piratenpartei wirbt virtuell in Computerspielen? Zu sehen ist die Werbung in – wer hätte es gedacht – Killerspielen wie Counter-Strike oder Team Fortress 2. Die wissen schon, wo sie am besten auf Stimmenfang gehen.

Und wie wirbt man bei dieser Zielgruppe am besten? Na klar, mit dem „Herstellungs- und Verbreitungsverbot von sog. Killerspielen“. (Screenshot CounterStrike)

Vermutlich hat das Geld nicht für echte Plakatwerbung gereicht. Wobei, na ja, man muss schon fair sein. Auch echte andere Parteien nutzen Werbung 2.0: Im StudiVZ, bei Twitter oder bei YouTube muss man nicht lange nach politischen Kanälen/Gruppen/Autoren suchen.

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7 Responses to Die Piratenpartei wirbt in Computerspiel

  1. Paul sagt:

    In meinen Augen missbraucht die Piratenpartei die ganzen Nerds und Computersüchtigen. Einige der Aussagen der Piratenpartei lassen sich gar nicht durchsetzten, weil viel zu viele Jobs daran hängen. Alles gratis, geht nicht.

  2. gameserver mieten sagt:

    ich denke auch das die piraten zu weit gehen !! Auf jeder warezseite machen sie werbung etc.

  3. ina sagt:

    @paul
    und wo steht „alles umsonst“?
    im wahlprogramm mal nicht.

  4. Annalena sagt:

    Die Bundestagswahl steht vor der Tür und ich habe absolut keinen Bock eine unserer großen Parteien zu wählen. Ich komme zu der Überzeugung, das man eh nur die Katze im Sack kauft. Deshalb werde ich mich wohl zu den kleineren Gruppierungen gesellen und habe die Piratenpartei klar ins Auge gefasst. Ich will ein Zeichen setzen, wie wahrscheinlich die meisten.

  5. Bärbel sagt:

    ob die Piraten nun alles besser machen, seih mal dahingestellt, aber lieber eine andere Partei, als die bisherigen Partein, die doch nichts auf die Reihe bekommen

  6. Tom sagt:

    Und die Piraten bekommen alles auf die Reihe?

    Sie haben doch keinerlei Konzept um zu regieren. Sie haben doch lediglich fünf Thesen, mit denen sie auf Bauernfang gehen… so eine Spaßpartei.

  7. Kiel Daniel sagt:

    Mal abgesehen, ob man die Piratenpartei mag oder nicht (das ist eben Demokratie): Die Partei ist wohl die einzige, die clever genug war, das Medium Internet auch auszunutzen. Den großen Parteien darf man hingegen ankreiden, dass sie das Internet nicht optimal ausgenutzt haben, um ihren Wahlkampf zu führen.
    Und noch eine kleine Randbemerkung zu den so genannten „Killerspielen“: vielleicht sollte man dieses Wort nicht unbedingt unreflektiert übernehmen, nur weil es so häufig gebraucht wird. Denn es suggeriert etwas, das selbst bei Experten strittig ist. Was? Mal drüber nachdenken…

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