Der eigene Wintergarten

Ein Wintergarten, meist ein lichtdurchfluteter Anbau aus Glas, wertet nicht nur das Haus auf, sondern auch den Wohnkomfort. Im Idealfall dient er neben einer Wohnraumerweiterung auch als Temperaturpuffer für die angrenzenden Zimmer gegenüber der Außentemperatur.
Doch bei aller Begeisterung für das Projekt und dem Wunsch sofort anzufangen, bedarf es einiges an Überlegung und Planung. Denn das Korrigieren von Fehlern kann nicht nur viel Geld kosten, sondern unter Umständen das Projekt scheitern lassen.

Als Erstes ist die Art der Nutzung entscheidend, wie zum Beispiel zusätzlicher Wohnraum oder als Klimapuffer gegenüber der Außentemperatur sowie die genaue Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen, wobei Nord- und Südlage zu vermeiden sind. Danach folgt die Wahl der Baumaterialien für die Trägerkonstruktion mit der Entscheidung, ob Thermo- oder Acrylglas und der Bepflanzung inklusive der geplanten Möbel. Daraus folgt nun die Festlegung des Fundamentes. Es dient nämlich nicht nur als tragende Fläche, sondern muss auch geeignet sein, die durch Wind erzeugten Querkräfte der Wände aufzunehmen. Zumal die Konstruktion aus viel Glas und einem Minimum an Trageelementen sehr windanfällig ist. Man sollte auch nie die Zusatzbelastung des Daches durch Schnee unterschätzen. Dach und Wände müssen diese Lasten zusätzlich tragen können.
Auch muss entschieden werden, welchen Wintergartenhersteller man für den eigenen kleinen Glaspalast wählen möchte. Hier lohnt sich ein Vergleich!

Im Zweifelsfall immer einen Fachmann nach Wintergarten Infos fragen! Für die Steuerung der Wärme- und Lichteinstrahlung und Klimasteuerung gibt es verschiedene Varianten, die man nach eigenem Geschmack nutzen kann.
Für die Optimierung und Überprüfung des Projektes gibt es bei vielen Ratgebern oder Onlineshops für Wintergärten Simulationsprogramme, die man kostenlos nutzen darf. Dort findet man auch noch weitere Tipps für den Bau eines Wintergartens.

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