Android Flash

Ursprünglich war die Unterstützung von Flash eines der Top-Argumente für die Nutzung von Android, da Konkurrenten wie Apples iPhone solche Plugins damals wie heute nicht unterstützen. Flash wird dennoch auch heute immer noch für Online-Videos, Spiele und teils sogar für ganze Webseiten verwendet. Mit Android 4.1 wurde Flash allerdings für einen Großteil der am Markt im Umlauf befindlichen Smartphones nicht mehr verfügbar.

Android Flash war zu fehlerhaft

Flash konsumierte auf unterstützten Geräten schon immer besonders viel Arbeitsspeicher und Batterieleistung. Da besonders Letzteres in mobilen Geräten nur begrenzt verfügbar ist, wurde die Nutzung zu einem Problem. Zusätzlich war der Flash Player für zahlreiche Sicherheitslücken anfällig, nicht zuletzt auch wegen seiner großen Verbreitung, die zahlreiche böswillige Programmierer auf Flash aufmerksam machte. Aufgrund dieser Tatsachen wurde auch die Weiterentwicklung des World Wide Webs aufgehalten, sodass sich der Entwickler Adobe entschloss, neuen Web-Technologien die Bahn frei zu machen und mit der Veröffentlichung von Android 4.1 durch Google die Unterstützung einzustellen.

Änderungen für den Nutzer nach Android Flash

Zahlreiche Desktop-Betriebssysteme unterstützen Flash jedoch weiterhin, sodass Flash im Internet immer noch stark präsent ist – somit können Smartphone-Nutzer eine beachtliche Menge an Inhalten im Web nicht mehr auf offiziell unterstütztem Weg abrufen. Die Anzeige von Webvideos ist hierbei allerdings noch das geringere Problem, da mittlerweile alle größeren Videoportale – darunter etwa YouTube, Vimeo oder Dailymotion – HTML 5, eine Weiterentwicklung des Web-Standards HTML, zusammen mit den neuen Videocodec-Technologien wie H.264 oder WebM unterstützen, wenn sie nicht bereits sogar nativ über eine eigene App durch den jeweiligen Dienstleister auf den Smartphones dargestellt werden können.

HTML 5 – eine Alternative zu Flash auf Android

Die Einstellung der offiziellen Unterstützung von Android Flash führte zu mehr Unabhängigkeit für Internet-Nutzer und zu größeren Chancen für neuartige, dynamische Web-Technologien wie HTML 5. Mit HTML 5 wird es möglich, Inhalte wie Videos, Musik und 3D-Grafiken direkt im Browser darzustellen, ohne auf Flash zurückgreifen zu müssen. Laut Flash-Entwickler Adobe können inzwischen gut zwei Drittel der Inhalte, die in dieser Form sonst nur in Flash erstellt werden könnten, auf HTML 5 portiert werden. Um das restliche Drittel braucht man sich als Nutzer keine Sorgen zu machen, da HTML 5 für Programmierer und Nutzer ganz neue Möglichkeiten eröffnet und somit zu erwarten ist, dass die Darstellung von Webinhalten nun noch interaktiver und damit besser werden kann.

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2 Responses to Android Flash

  1. Jens, Fensterfolie Sichtschutz sagt:

    Wohl wahr!
    Ich warte schon eine weile auf den durchbruch von HTML5.
    Es muss sich endlich durchsetzen, damit das langsame und veraltete Flash endlich vom Markt ist!
    Das ist echt nervig und dann dazu die ständigen Updates die nix verbessern sondern nur mehr RAM verbrauchen und die tollen Toolbars die Adobe einem mitliefert -.-
    Freue mich echt sehr darauf, wenn die Zeit für HTML5 reif ist =)

  2. Samantha sagt:

    Ja mit den Handys hat sich so einiges im Internet geändert. Vor allem für die Webdesigner und Webmaster. So muss man heute auf viel mehr achten, will man die Handynutzer nicht ausschließen.

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